Nach tagelanger Durststrecke hat endlich ein größerer Fisch gebissen. Nachts, 00:15 Uhr, es lief gerade ein spannender Krimi im Fernsehen. Das Tröten des Bissanzeigers reißt mich aus dem Krimibann…
Auf dem Weg zum See eine Stufe übersehen und fast eine Bachlandung auf dem Steg hingelegt. Am See angekommen Nebelschwaden, schlechte Sicht mit der Kopflampe. Nach kurzem Drill ist der Spiegelkarpfen im Kescher.
Nun Aua-Knie vom Faststurz. Naja, wird schon wieder bis zum nächsten Fisch.
Da wagt es doch ein Karpfen, meinen Mittags- und Schönheitsschlaf abrupt zu unterbrechen. Die Tröte des Bissanzeigers reißt mich aus den Träumen. Schnell anziehen, Brille auf und runter zum See. Der Karpfen hat schon reichlich Schnur genommen, scheint ein kräftiger zu sein. Und richtig: Ich brauche 45 Minuten um den Spiegelkarpfen in den Kescher zu bekommen. > 70 cm.
Bei der Aufregung kann man ja auch mal eine Stufe übersehen…